1973 wurde INTECO von Dr. Wolfgang Holzgruber und DI Ludwig Schwarz, zwei ehemaligen Mitarbeitern der Firma Böhler&Co AG, als INTECO – Internationale Technische Beratung GmbH im steirischen  Bruck an der Mur gegründet. Ziel des Unternehmens war es, kundenspezifische Lösungen für schlüsselfertige Gesamtanlagen  oder einzelne Anlagenkomponenten zur Erzeugung legierter und qualitativ Hochwertiger Stähle und Metalle anzubieten. INTECO sollte der Lieferant für die Einrichtung von Edelstahlwerken werden. Bereits mit der Lieferung der ersten Elektroschlacke-Umschmelz-Anlage für Blöcke mit 1000mm Durchmesser an Zelezarna Ravne in Slowenien und der weltweit ersten großtechnischen Druck-ESU-Anlage an ein deutsches Unternehmen setzte INTECO innovative Maßstäbe.

1991 wurde ein weiteres INTECO-Patent, das Elektroschlacke-Heizverfahren (ESH), ein innovatives Verfahren zur Beheizung von Stahlschmelzen in Pfanne und Verteiler, bei der Söderfors Powder AB zum ersten Mal in einer Produktionsanlage zur Erzeugung von Schnellstahlpulver für höchste Beanspruchung eingesetzt. Aufgrund der zunehmenden Probleme in der europäischen Stahlindustrie verlagerte sich die Geschäftigkeit zunehmend auf Kunden außerhalb Europas, vornehmlich in Asien. Nebenspezialisierten, kundenspezifischen Einzelanlagen hat INTECO mit Beginn der 90er Jahre begonnen, die Angebotspalette auf umfangreiche Gesamtlösungen zu erweitern. Die erste INTECO-Elektroschlacke-Schnell-Schmelz-Anlage, ein weiteres, weltweit einzigartiges und patentiertes Verfahren, wurde nach Italien an Acciarie Valbruna verkauft.

Das neue Jahrtausend begann für INTECO mit einem Auftrag für das bisher größte Projekt in der Firmengeschichte des Erfolgsunternehmens. Die Firma Heavy Foundry Forge (H.F.F.) aus dem Iran beauftragte INTECO mit Planung und Bau eines kompletten Edelstahlwerkes in Esfarayan. Im Dezember 2002 wurde INTECO-International Technische Beratung GmbH in INTECO special melting technologies GmbH umbenannt. In den folgenden Jahren wurden unzählige Projekte in Deutschland, aber auch in Österreich, wie zum Beispiel eine ESR-Anlage für das Stahlwerk Breitenfeld und eine sekundärmetallurgische Anlage für die voestalpine Stahl Linz verwirklicht. Ein weiterer namhafter Kunde, die RHI, ermöglichte INTECO mit dem Auftrag für den Bau eines Feuerfestwerkes in Dalian den ersten Schritt nach China. Weitere Projekte in China und Korea folgten. Aufgrund der steigenden Nachfrage am asiatischen Markt entschloss sich INTECO, die INTECO Dalian Ltd. Als Tochterunternehmen zu gründen. In den folgenden Jahren kam es zu weiteren Expansionen des Unternehmens mit dem Zukauf der Thermal Technology LLC in Santa Rosa, Kalifornien, der INTECO vacuum technologies GmbH (vormals API GmbH) in Krefeld, Deutschland sowie der TBR casting technologies GmbH in Leoben, Österreich.

Mit der erfolgreichen Inbetriebnahme der ersten großen ESU Anlage für Blockgewichte bis 145 Tonnen in Deutschland wurde auch ein weiterer Meilenstein in der technologischen Unternehmensentwicklung gesetzt. INTECO hat – in bewährter engster Zusammenarbeit mit dem Endkunden - mit der erfolgreichen Inbetriebnahme erneut bewiesen, dass mit innovativen Konzepten und dem notwendigen Feingefühl für die Bedürfnisse der Kunden die Rolle des Technologie- und Qualitätsführers im Bereich der Flüssig- bzw. Umschmelzmetallurgie zu Recht ausgefüllt wird.

In 2011 werden weitere vier „große“ ESU Anlagen in Betrieb genommen mit Blockgewichten bis 250 Tonnen.